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Das zeitweise Fangverbot zum Schutz des Europäischen Aals

Der Rat der Europäischen Union hat ein Fangverbot für Europäischen Aal mit einer Gesamtlänge von 12 Zentimetern oder mehr für einen Zeitraum von drei aufeinander folgenden Monaten erlassen, um Laicher während der Wanderung zu schützen. Das zeitweise Fangverbot betrifft ausschließlich die Erwerbsfischerei und gilt für den Zeitraum 01. November 2018 bis zum 31.01.2019.

Die weiteren Informationen bezüglich des zeitweisen Fangverbots zum Schutz des Europäischen Aals entnehmen Sie bitte der entsprechenden Bekanntmachung der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung vom 11. Mai 2018. Diese Bekanntmachung gilt gemäß § 5 der Niedersächsischen Küstenfischereiordnung (NKüFischO) auch in den Küstengewässern in Sinne von § 16 Niedersächsisches Fischereigesetz (Nds.FischG).


Die folgenden Gewässer gelten als Küstengewässer im Sinne Nds.FischG:


Elbe

unterhalb der Landesgrenze gegen Hamburg,

Oste

unterhalb der nördlichen Grenzen der Feldmark Oberndorf,

Weser

unterhalb der Landesgrenze gegen Bremen, (Grenze der Stadt Bremen),

Hunte

unterhalb der Verbindungslinie der Deichscharten bei Huntebrück,

Ems

unterhalb der Papenburger Schleuse,

Leda

unterhalb des Sperrwerks.


Abschließend wird darauf hingewiesen, dass eine Zuwiderhandlung gegen dieses Verbot eine Ordnungswidrigkeit darstellt und diese mit einer Geldbuße bis zu 5.000 Euro geahndet werden kann.

Bekanntmachung zu einem zeitweisen Fangverbot zum Schutz des Europäischen Aals

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